Institut für Siedlungswasserwirtschaft
der RWTH Aachen

Kupferbolzer 05 verteidigen 2017 die Aquamasters und holen zwei 2. Plätze

Der Jahresrückblick 2017 fällt für unsere Institutsmannschaft „Kupferbolzer 05“ durchweg positiv aus. Als Sieger der Aquamasters 2016 in Karlsruhe, fanden die Aquamasters 2017 wieder einmal in ihrer Geburtsstadt Aachen statt und konnten von den ISA-Kickern souverän das 3. Mal gewonnen werden.

Bei der 16. Bauingenieur-Weltmeisterschaft, dem jährlichen Fußballturnier der Fakultät für Bauingenieurwesen der RWTH Aachen auf dem Königshügel, konnte, wie im Vorjahr, das Finale erreicht werden. Im Neunmeterschießen hatte die starke Formation des Instituts für Baustoffforschung „IBAC“ das Glück jedoch auf ihrer Seite und die „Kupferbolzer 05“ mussten sich mit dem 2. Platz zufrieden geben. Zum ersten Mal präsentierten sich die „Kupferbolzer 05“ 2017 auch bei einem weiteren Turnier, dem 24. Aix-Cup „Kieck ens international“. Auch bei diesem Turnier konnte trotz einiger verletzungsbedingter Ausfälle ein 2. Platz errungen werden.

Als Ausrichter der Aquamasters 2017 begann das Fußballjahr für die heimischen Fußballer nicht auf dem Platz sondern am Schreibtisch. Dem Organisationsteam gelang es, auch aufgrund der Unterstützung zahlreicher Sponsoren und Mitarbeiter des ISA, ein wunderbares Turnierwochenende zu realisieren.

Die ca. 100 Teilnehmer aus ganz Deutschland wurden am Freitag, dem 23.06.2017, an der Werkstatt des Instituts für Siedlungswasserwirtschaft der RWTH Aachen mit Köstlichkeiten vom Grill und verschiedenen Getränken empfangen. Wohl genährt wurden anschließend die Gruppen für das Turnier am 24.06.2017 ausgelost. Die „Kupferbolzer 05“ bekamen es in der Gruppe mit den Mannschaften des TZW Karlsruhe, den Wasserbauern aus Aachen und der 2. Mannschaft der „Testfilter“ aus Berlin zu tun. Fast traditionell starteten die „Kupferbolzer“ eher mäßig mit einem 0:0 gegen Karlsruhe ins Turnier. Das zweite Spiel wurde gegen die Berliner jedoch mit 5:0 gewonnen. Im dritten Spiel gegen die RWTH-Konkurrenz vom Institut für Wasserbau gab es aber mit einem 1:1 ein weiteres Unentschieden und man konnte sich nur als bester Gruppendritter für das Viertelfinale qualifizieren. Durch die schwache Platzierung während der Gruppenphase traf man in der nächsten Runde erwartungsgemäß auf einen sehr starken Gegner, bei dem es sich um die Allzeitfavoriten aus Berlin handelte. Gegen die 1. TU-Mannschaft der „Testfilter“ Berlin sah es lange so aus, als ob das Turnier für die Ausrichter ein schnelles Ende finden würde. Doch in den letzten Sekunden kam es zur vielleicht spektakulärsten Szene des Turniertages. Nachdem der starke Torhüter der „Kupferbolzer“ erst eine Großchance zur Entscheidung zu Gunsten der Berliner vereiteln konnte und der folgende Konter der Aachener zu einer Ecke und somit der letzten Chance des Spiels führte, nahm sich der ISA-Torhüter ein Herz und spurtete mit Siebenmeilenstiefeln hinüber zum gegnerischen Tor. Dort angekommen, drosch er den Ball für alle Beteiligten völlig unerwartet und mit großer Überzeugung ins Tor. Zwei Gegenspieler und der Berliner Torhüter warfen sich verzweifelt in den Ball, aber konnten den Ausgleich gegen diese außerordentliche Willenskraft des Aacheners nicht verhindern. So erzwang unser Torhüter das Neunmeterschießen bei dem es ihm gelang herausragend zu parieren, um anschließend den entscheidenden Schuss höchstpersönlich zu versenken. Bravo!

Im Halbfinale konnten sich die Kupferbolzer dann auch ohne Torhütertor gegen die Wasserbauer vom IWW der RWTH durchsetzen von denen man sich in der Gruppenphase noch 1:1 getrennt hatte. Im Finale wartete mit der Mannschaft des TZW Karlsruhe ein weiterer Gruppenphasengegner und auch hier konnte man sich aufgrund der Tore zum richtigen Zeitpunkt mit 2:0 durchsetzen und den Titel grandios verteidigen.

Wie schon in Karlsruhe 2016 und Berlin 2013 wurde während und nach der Siegerehrung im „Café&Bar zuhause“ ausgiebig gefeiert und gemeinsam mit den anderen Teams die Stadt unsicher gemacht.

Alles in allem war es wieder ein wunderbares Ereignis für alle Beteiligten, das große Lust auf die nächste Austragung der Aquamasters, den Fußballmeisterschaften der deutschen Wasser- und Abfallinstitute, im Jahr 2018 in Bochum macht.

Bei der 16. Bauingenieur-Weltmeisterschaft traten die „Kupferbolzer“ mit einer gewohnt starken Mannschaft an und konnten sich dominant bis ins Finale vorspielen. Dort reichte es trotz zahlreicher Chancen zu keinem Tor in der regulären Spielzeit und die Neunmeterlotterie entschied das Finale für die Baustoffkundler des IBAC aus der Schinkelstraße. Also muss nach zwei zweiten Plätzen 2016 und 2017 weiter auf den Titel gewartet werden, der hoffentlich dann 2018 gewonnen werden kann.

Erstmals präsentierte sich die ISA-Mannschaft auch bei einem universitätsfremden Turnier, dem 24. Aix-Cup, der unter dem Motto „Integration“ stand und bei dem sich die Mannschaft mit bekanntem Grillgut, aber auch einigen nordafrikanischen Spezialitäten, stärken konnte. Das Turnier war trotz des Aachener Dauerregens ein Erfolg für die Integration sowie für die ISA-Mannschaft, die den 2. Platz erreichen konnte.

Für das neue Jahr kann es nur heißen wieder motiviert und mit viel Freude das Runde ins Eckige zu befördern.